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Hier wird die Geschichte des NONKONFORM nachgezeichnet, des Heftes, aus dem dieses Fanzine entstanden ist.
Heiko, der das NONKONFORM damals ins Leben gerufen hat, hat diese Aufgabe übernommen. Ich (Martin) habe ein paar Anmerkungen gemacht, die kursiv hervorgehoben sind.
Tina sei an dieser Stelle für‘s Scannen der Titelseiten und für die Schriftzüge gedankt. Gut, gehen wir in der Zeit zurück...

Am  Anfang schuf Gott...

Na ja, ganz so weit auch nicht... und übergeben wir das Wort an Herrn Korn:


Aus eigenem Antrieb wäre es mit Sicherheit nicht dazu gekommen, daß ihr nun einen kleinen subjektiven Rückblick auf die Entwicklung des Nonkonform-Magazins lesen könnt, aber nach mehreren staubsaugervertreterhaften Anfragen Martins, ob ich nicht einen solchen verfassen möchte und da eine History anscheinend zur festen Einrichtung gehört, wenn eine legendäre (...) Musik-Zeit(los)schrift von der gedruckten Heftform ins noch recht junge, für den Herausgeber nicht unerhebliche Vorteile beinhaltende, vor allem was Aktualisierung und Vertrieb der eigenen Werke betrifft, elektronische Medium überwechselt, will ich nun doch zumindest den kreativen Impulsantrieb mal wieder zünden, um mich vom Schwerkraftfeld des Planeten Trägheit zu lösen und einen bescheidenen stellaren gedanklichen Trip durch Raum und Zeit unternehmen.
Wenn Sie also nach Verdauen dieses einleitenden monströsen Satzes also bitte Ihre Plätze einnehmen, sich eventuell noch schnell eine Filterlose anzünden und sich anschnallen möchten...
Angefangen hat alles zu Beginn des Jahres 1992, als die mir innewohnenden schöpferischen Kräfte (über die selbstredend jeder Mensch verfügt und auf vielfältigste Art Gebrauch davon machen kann) einen nicht unerheblichen inspirativen Impuls aus dem schönen beschaulichen Städtchen Karlsruhe verabreicht bekamen. Dort entstanden zwei idealistische Musik-Fanmagazine, zum einen das kritische Mortal Sin, zum anderen das lyrische Giants Lore. Wobei die eben verwendeten Adjektive natürlich nur sehr grob verallgemeinernd deren inhaltliche Intentionen wiederspiegeln. Doch dies sind andere Geschichten, die ein anderes mal erzählt wurden.  Vor allem Beates und Eddis Giants Lore sollte für uns so etwas wie der geistige Vater, das große Vorbild werden, an dem wir uns orientierten. Für mich persönlich wurde dies Schriftwerk zu einem nicht unwesentlichen Markstein meiner Entwicklung, nicht nur wegen dessen Initialzündung unseres eigenen Werkes, welches mich mehr oder weniger die gesamten 90er Jahre hindurch begleiten und fordern sollte, sondern auch und gerade, weil es als Brücke diente, über die hinweg eine inzwischen tiefe, innige Freundschaft zum Mitherausgeber Eddi entstand, den ich einfach kennenlernen mußte.

Kleiner Einschub zur Geschichte des GIANTS LORE:
1988 erschien die erste Ausgabe des GIANTS LORE-Fanzines, benannt nach einem Song von FATES WARNING. Geschrieben, layoutet und vertrieben wurde das Heft von Beate „Biggi“ Humburger und Eddi Ambrozi. Bis 1990 erschienen drei Ausgaben, anschließend noch eine Mini-Ausgabe von Eddi und ein Heft in Kleinstauflage mit dem Untertitel „Experiment IV“ von Beate. Das Besondere an diesem Heft war das fantasievolle Klebelayout und die persönlich gehaltenen Texte. Die Idee, neben Musik auch Filme, Bücher oder Comics zu besprechen oder eigene Kurzgeschichten abzudrucken, wurde von anderen Fanzines später aufgegriffen, ebenso von „großen“ Magazinen, wie dem ROCK HARD, das ja als Fanzine angefangen hat und bei dem auch heute noch Mitarbeiter schreiben, die aus der Fanzine-Szene rekrutiert wurden. Das GL fing als zine für „klassischen“ und progressiven Metal an, öffnete sich aber vor allem in der dritten Ausgabe auch anderen Stilen, z. B. Kate Bush.
Von Mitte 1998 bis März 2001 gab es das GIANTS LORE auch online. Leider schloß es dann recht unvermittelt seine Pforten. 

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, an den bis dahin grauen, mühseligen Tag, als ich Ende ’91 die GL-Ausgaben 2 & 3 aus einem braunen Umschlag zog, mich, noch in meinen verdreckten Arbeitsklamotten steckend, auf den Boden warf und anfing mehr und mehr fasziniert zu lesen und zu lesen und zu lesen......den ganzen Abend hindurch, ohne auf störende, lästige Körperfunktionen wie etwa Hunger, Ausscheidung oder Müdigkeit zu achten. Die äußere Welt um mich herum versank. Von da an wußte ich, in welchem Medium meine eigene Kreativität fortan ihren Ausdruck und ihre Entwicklung finden sollte. Wenn ich schon nicht so fantastisch Gitarre spielen konnte wie ein Steve Rothery, Andrew Latimer, Nick Barrett, Dan Rock/Brian McAlpine, Dave Gilmour oder Ty Tabor, verzaubernd Synthesizer und Piano wie Vangelis, Clive Nolan, Kitaro, Deuter oder Edgar Froese, durchdringend und vollkommen singen wie Brendan Perry, Tony Martin, Carl Albert, Buddy Lackey, Warrel Dane oder Geoff Tate (zugegeben, einige kreuzten erst später meinen Weg), kurz, wenn ich schon kein Instrument beherrschte und mir der Nerv fehlte, eines zu erlernen, so wollte ich doch zumindest den schon bestehenden Kunstwerken dienen und ihnen mit glühenden Hymnen den gebührenden Platz in Olymp zudichten, wie auch meinen eigenen inneren Reichtum erforschen und bewußt machen, mit einem Instrument, welches ich schon von Kindesbeinen an leidlich virtuos beherrschte: der Sprache. 
Vor allem die in GL 3 vermehrt angeschlagenen poetischen und philosophischen Töne und der offene, kaum Restriktionen zulassende kulturelle Pluralismus hinterließen ihren Eindruck - so sollte auch das eigene Heft gestaltet sein, welches in den folgenden Wochen immer deutlichere gedankliche Formen annahm. Das GL hatte etwas in meinem Innern zum klingen gebracht, und diesem Klange wollte, nein, mußte ich folgen. Ein Name für das Baby, Nonkonform, auf manchen enigmatisch wirkend, war schnell gefunden. Was mir am dringendsten fehlte, waren gleich- oder ähnlichgesinnte Mitstreiter, denn ein komplettes Mag mit lesenswertem Inhalt alleine zu füllen, das traute ich mir damals nicht ohne weiteres zu. Wäre wohl um der Vielfalt der Meinungen willen auch nicht wünschenswert. Ohne die Mitarbeit der anderen Beteiligten wäre wahrscheinlich kein einziges NK vom Stapel gelaufen. Nun, Eddi, der meinen Hoffnungen verständlicherweise nicht nachkommen wollte, sich an dem zukünftigen Projekt redaktionell zu beteiligen, da das Ende des GL und dessen emotionale Nachwehen nicht lange zurücklagen, vermittelte mir den Kontakt zu einem sympathischen Langhaarigen aus Oldenburg namens Frank Schudlich, der in den ersten drei Ausgaben eine gewichtige Rolle spielen sollte. Desweiteren erreichte mich, gerade war erst die Idee dazu geboren, die dezente Anfrage eines Burschen namens Martin W., wie es denn mit unserem Fanzine vorangehe, mich damit nicht wenig verblüffend. Quasi ein erster Leserbrief - lange bevor überhaupt ein Gedanke an eine etwaige Veröffentlichung verschwendet werden konnte! Und ich weiß bis heute noch nicht, aus welcher dubiosen Quelle er Wind von der Sache bekam! 

OK, dann wollen wir das Geheimnis an dieser Stelle mal lüften. Ich hatte damals Eddi weges des Giants Lore, das ich etwa zur gleichen Zeit wie Heiko entdeckte, angeschrieben, ob es da weitergehe. Der Antwortbrief enthielt die Adresse eines Typen, der laut Eddi so etwas wie einen Nachfolger des GL vorhatte, nämlich die von Herrn Heiko. Ich glaub‘ dieser Brief war mein einziger persönlicher Kontakt zu Eddi.

Meine Rückantwort versetzte ihn sicher nicht weniger in Erstaunen, bot ich ihm doch gleich unumwunden eine (gutbezahlte, harhar) Stellung als NK-Redakteur an. Mann, muß ich verzweifelt gewesen sein! Sorry, Martin, I`m just kidding...  Diesen drei Dichtergesellen, denen sich dann doch noch Eddi als frei(schwebend)er Mitarbeiter hinzugesellte, entsprang zum großen Teil jenes feuilletonistische Wunder, welches die Welt als Nonkonform kennenlernen sollte - zu dessen erster Ausgabe wir nun auch ohne weitere hintergründige Umschweife wie telefonische Redaktionssitzungen, verlegte Artikel oder die verzweifelte Suche nach einer geeigneten Druckerei, endlich gelangen wollen...


  NONKONFORM 1Nonkonform 1 (März '93): 
Es kostet mich, wie ich zugeben muß, mehr als nur etwas Überwindung, dieses Frühwerk seit langem mal wieder aufzuschlagen und darin zu lesen. So geht es, nehme ich mal an, vielen Menschen mit ihren verwirklichten Schöpfungen - Woody Allen beispielsweise sehe sich niemals seine fertigen Filme an, wenn eine Produktion im Kasten ist, ist sie auch schon Geschichte. Er ist eben selbst sein unnachsichtigster Kritiker. Nun, es war denn letztendlich nicht so schlimm, wie ich annahm, trotz manigfaltigster sprachlicher und vor allem inhaltlicher Unzulänglichkeiten wie etwa der "Chaos Complete"-Seite, dem unbedarften Spektrum der "Flimmerkiste"-Rezensionen oder dem Umstand, daß ich bei der "Dream"-Besprechung peinlicherweise den japanischen Multiinstrumentalisten und Erschaffer so mancher Sternenlicht-Sinfonie Kitaro als eine Band bezeichnete und den auf drei Stücken dieses Albums Gesang beitragenden Jon Anderson nicht als selbigen identifizieren konnte... Das soll an Kuriositäten genügen, über weitere wird auch weiterhin geschwiegen. Man erkennt deutlich den damals noch eingeschränkteren geistigen Horizont, aus heutiger Sicht möchte man sich mit der unausgereifteren Sprache und den manches mal zu banalen Prioritäten gar nicht mehr so recht identifiziert wissen. Im Großen und Ganzen war‘s jedoch für uns alle ein recht ordentlicher Einstieg als "Schriftsteller".            Desweiteren setzte sich der Inhalt zusammen aus Buch-, Fanzine- und Comicbesprechungen, Interviews mit diversen Bands (hier Mayfair, Northern Empire, Blind Guardian, State Of The Art, Drowning In Real und, unser besonderer Stolz, Psychotic Waltz), die in der ersten Ausgabe fast ausschließlich brieflich geführt wurden - später belästigten wir die Musiker persönlich auf deren Konzerten, zwei selbstverfassten Künstlerhuldigungen an Fish und Powermad, Albumkritiken und einem, auch heute noch unbedingt lesenswerten (ebenfalls brieflichen) Gespräch mit Eddi, auf dessen eigene Anregung hin entstanden und das, über Gott und die Welt philosophierend, über sechs Seiten kein Thema ausließ. Das Highlight unseres Debuts, zweifellos. 
Ansonsten findet sich schon im ersten NK im Grunde all das wieder, was ebenso die späteren Hefte, wie auch das Zine With No Name belebt: subjektive Beschreibungen unserer inneren Reaktionen auf kulturelle, künstlerische Schöpfungen, welche uns interessieren, beschäftigen, bewegen, begeistern, bereichern.....unter anderem aus dem Wunsch heraus verfaßt, diese Erfahrungen mit anderen auf diese Weise zu teilen.
Was die optische Darbietung unseres Magazins betrifft, so kitzelten wir aus unseren bescheidenen, begrenzten Möglichkeiten das maximal Machbare heraus. Alles in detailierter, schweißtreibender Handarbeit gefertigt, in liebevollem Klebelayout-Gewand, sah das Teil nicht mal so kostspielig aus, wie es tatsächlich war. Die Bilder und Zeichnungen, die wir unseren Texten unterlegten, waren (wie so vieles...) von überall her zusammen geklaut: Zeitungen, Kalendern, Zeitschriften, Plattencovern, wobei  diesbezüglich bei dieser Ausgabe,  etwa die Kombination von einem Rainbow-Cover mit einem Blind Guardian-Interview, nur als unglücklich bezeichnet werden kann...  Jedenfalls liegt bei mir im Schrank noch immer ein opulenter Stapel Bilder, meist Naturaufnahmen und altertümliche Bauwerke, herum, mit dem man locker so manche weitere Ausgabe mit unterschiedlichsten optischen Stimmungen ausstatten könnte (hey, Martin, wie sieht's aus, brauchst du noch'n paar Schwäne???).

Insider wissen, was es mit den Schwänen auf sich hat. Ich will die Pointe an dieser Stelle nicht kaputt machen, sondern verweise nur auf die Leserbriefseite des Eternal Flame Nr. 3, wo ein Fanzineherausgeber und Raritäten-Dealer namens Jens Häfner seine Meinung über das Nonkonform und ähnliche Machwerke kundtut.
Ich hab' dann auch noch einen Schwan herangeschafft, d. h. Tina hat an einem langweiligen Nachmittag einen gezeichnet.

Besonders Frank und seine Oldenburger Freunde, etwa Eva Ebenhöh mit ihren grandiosen waltzianischen Zeichnungen, überraschten ein um‘s andere Mal mit geradezu kunstvollen, fantasiereichen Gestaltungen ihrer Interviews. Deren Ideen- und Detailfreude nötigten auch mich dazu, meinen eigenen Layouts noch mehr Sorgfalt angedeihen zu lassen. Die bildhafte Einbettung unserer ebensolchen Schriften, war für uns immer ein wichtiger, die jeweilige Atmosphäre unterstützender Aspekt.
Die Reaktionen auf unser Erstlingswerk, auf das ich sehr stolz war, dem man aber, wie schon angedeutet, ansieht, daß ich froh war, selbiges überhaupt erst einmal gebacken bekommen zu haben, waren überwiegend positiv, macher Leser äußerte sich gar überschwenglich begeistert. Kritisch wurde ab und an die allzu deutliche, keineswegs von uns zu verbergen getrachtete, Nähe zum Giants Lore betrachtet, nicht zu Unrecht natürlich. Ich habe dennoch nach wie vor kein Problem damit - in dieser Form wollten wir unser Heft sehen, und nicht anders! Hätte es denn etwas gebracht, die eigenen Vorlieben zu verleugnen und nur um der Eigenständigkeit willen krampfhaft zu versuchen, sich von seinen inspirativen Vorbildern zu unterscheiden? Sicherlich nicht. Zumal etwas völlig Neues, nie Dagewesenes zu kreieren im Grunde so wieso nicht mehr möglich erscheint - auch das Giants Lore hatte seine Einflüsse. Ein eigener Charakter entwickelte sich, meiner Ansicht nach, in einem völlig organischen Prozeß im Laufe der Jahre durch die persönliche Entwicklung und Entfaltung der einzelnen am NK Beteiligten, sicherlich ein wenig begünstigt auch durch die Arbeit am Magazin selbst.


  NONKONFORM 2Nonkonform 2 (März ’94):
...zeigte sich in allen Belangen ausgereifter als der Vorläufer. Wie ich auch konstatieren muß, von Ausgabe zu Ausgabe zufriedener mit dem Ergebnis, vor allem halt mit den eigenen Beiträgen, geworden zu sein. Jedes Werk hat die eigenen Möglichkeiten erweitert, jedes dokumentierte ebenso einen weiteren persönlichen Entwicklungsschritt. Besonders bei den längeren selbstverfassten Artikeln über Bathory, Memento Mori, Hexenhaus und Andreas Vollenweider zeigte ich mich sprachlich deutlich versierter und auch mutiger. Auch Freund Martin brachte sich, nachdem seine Mitwirkung bei NK 1 eher verhalten war, wesentlich mehr ein.Vor allem auf den Bücher- und Fanzine-Seiten ergänzten wir beide uns vorzüglich. Und der Name Trust fand zum erstenmal Erwähnung...
Natürlich ist es mir nicht möglich, da auch NK 2 zu facettenreich ist, auf die Neuerungen (etwa die obligatorische Leserbrief-Seite, der durch Lektüre des Mortal Sin hervorgerufene eigene kritische Blick auf‘s Rock Hard, erste Gedicht-Versuche...) und alle Details im einzelnen einzugehen, das würde zweifelsohne zu weit führen, aber um vielleicht zumindest die herausragendsten der gewichtigeren niedergeschriebenen Stücke namentlich zu erwähnen, seien genannt die fluffigen Interviews mit Anacrusis, Payne‘s Gray, Inner Strength und vor allem Dan Rock, Gitarrist der durch unsere Wenigkeiten immer wieder nur zu gerne glorifizierten Legende Psychotic Waltz, und nicht zu vergessen Eddi's fulminanter, die Grenzen der Sprache zu transzendieren scheinender Hymnus an eben jene Psychotic Waltz und deren olympusweisenden, textlich Dunkel und Leid durchleuchtenden, so wie kurze Blicke ins gestaltlose Licht offenbarenden, musikalisch sämtliche Dimensionen des Bewußtseins durchdringenden, irisierenden Klang-Kosmos "Into The Everflow"...
Hier geht ein Fenster mit dem kultigen Flyer für das zweite Nonkonform auf.

(Nachträglich frage ich mich, warum ich den Flyer auf Englisch gemacht habe... um dann anzumerken, daß das Heft Deutsch geschrieben ist... - Martin)


  NONKONFORM 3Nonkonform 3 (Oktober '95): 
...hatte das mit Abstand beste Cover, gezeichnet von Michael Bähre, einem Freund von Frank, dessen optischer Gestaltung man ansah, daß er dies studierte und der damit unsere Intentionen und die Atmosphäre des Nonkonform perfekt umsetzte: sie zeigt einen (nicht zwingend) langhaarigen Pilger, der auf dem Pfad der Künste voranschreitend, an die Schwelle gelangt zu einer anderen Realität, seiner kosmischen Traum-Wirklichkeit, eintritt in eine geistige Welt, wo für ihn, auf der Ebene der individuellen Schöpfung und Erschaffung, nur eine einzige wirkliche Grenze sich auftut - die Kraft der eigenen Imagination. 

So habe ich das noch gar nicht betrachtet. Ich war ja immer eher der Rationalist beim Nonkonform, aber das war schon gut so, sonst wäre die Sache vollends abgedriftet, ha, ha.

Von den bisherigen überwiegend positiven Resonanzen bestärkt, wie auch um den Rabatt der neuen Druckerei mitzunehmen, erhöhte ich die Auflage des NK von den vorher jeweils knapp über 200 Exemplaren auf überwältigende 320, was noch immer ungemein mickrig anmutet, für mich jedoch ein unwägbares, um nicht zu sagen wahnwitziges, den eigenen finanziellen Untergang geradezu herausforderndes, unternehmerisches Wagnis bedeutete...  Nein, natürlich ist dies nur wieder eine meiner beliebten verbalen Übertreibungen, für die meisten Hefte konnten wir einen Abnehmer finden. Trotz der im Vergleich mit anderen Fanzines recht geringen Auflagenstärke, war das Losschlagen derselben, unter anderem durch konfrontatives 'Ranschmeißen im Stile eines Zeitungsjungen an zumeist widerwillige Konzertbesucher, eine, wenn auch manchmal spaßige, zumeist doch eher lästige Notwendigkeit, die ich am wenigsten von allen NK-Zusammenhängen vermisse. 
Was den eigentlichen Inhalt angeht, ausgewogen, vielseitig und ausgereift wie nie, waren wir mit dieser Ausgabe am Ende des Weges, am (vorläufigen, wie sich später noch herausstellen sollte) Höhe- und Gipfelpunkt unserer gestalterischen und verbalen Ausdrucksmöglichkeiten angelangt. Also, ich wüßte nun gar nicht so recht, womit zu beginnen, sollte ich einige Seiten herausstellen. Vielleicht damit, daß mit Wolfgang Käufl ein neues schreiberisches Talent zu uns stieß, der etwa mit seiner interessanten wie vom Ansatz her ungewöhnlichen Beatles Story oder dem Artikel über die Filme des Kult-Regisseurs Jim Jarmusch, welcher unsere "Bitte Abfilmen"-Rubrik sehr aufzuwerten wußte, seinen begrüßenswerten Einstand beging.
Wenn ich auch heute noch, nach dem Verstreichen von gut sechs Jahren eigene Sachen wie jene über The 3rd And The Mortal, Marillion, New Model Army, Tiamat, Black Sabbath, Rainer Maria Rilke (eine Reflektion über sein Gedicht "Musik"; und, um diesbezüglich nachträglich eine ungenaue Formulierung zu klären: der von mir verwendete Begriff "Zerstreuungsmaschine" bezog sich natürlich auf den guten alten Fernseher), Clive Barker oder den Maler Hans Werner Sahm und seine Lichtwelten fast uneingeschränkt gutheißen kann, sollte die eigene Zufriedenheit darüber eigentlich nicht, wie so oft, als unverdient und deshalb unwillkommen betrachtet werden. 
Ja, und der gute Martin gab sich mit einer grandiosen doppelseitigen Huldigung an die französische gesellschaftskritische Rockband Trust - welche außer ihm kaum jemand zu mögen scheint, harhar! - die Ehre. Mußte nicht zuletzt wegen der stimmigen visuellen Aufmachung in die Mitte des Heftes. Weiterhin versuchte meine Wenigkeit sich erstmals ernsthaft auf einer Doppelseite darin, mit mehr und auch weniger Erfolg, Gefühle, Erfahrungen, Gedanken, Tagträume, Erlebnisse, in poetischen oder philosophischen, manchmal einfach auch nur völlig strangen und wohl nur für mich einen Sinn ergebenden Betrachtungen und Gedichten sprachlich einzufangen. Ergänzt wurden diese, und keinesfalls nur aus Gründen der Lückenfüllung, durch fünf ausgewählte Songtexte verschiedener Bands.  Es sei noch erwähnt, um die zweite Klarstellung für heute anzubringen, daß "Wohin gehst du mein Sohn?" die Beschreibung einer, wie ich fand, in ihrer Beiläufigkeit fantastischen Szene aus einem seltsamen kleinen osteuropäischen Film namens "John Lennon und ich" ist, und nicht originär meinem Verstand entsprungen. Sie transportiert auf großartige Weise das Gefühl der Ziellosigkeit, vielleicht sogar partiell der Sinnlosigkeit, mit welchem sich Anfang/Mitte der 90er Jahre große Anteile der jungen Generation herumzuplagen hatte, die nicht so recht wußte, was denn nun mit diesem Leben anzufangen sei. Ob dies nun an den tiefgreifenden sozialen Umwälzungen (Auseinanderfallen der Familienstrukturen), dem Verfall alter Werte, düsterer wirtschaftlicher wie ökolgischer Zukunftsperspektiven, Interesselosigkeit an beruflicher Karriere, oder dem Verlust des Glaubens an den Wert des technologischen Fortschritts lag, wüßte ich jetzt nicht genau zu definieren, aber es war tatsächlich so. Auch ich war davon damals nicht frei. Das Phänomen, als dessen fataler Kulminationspunkt wohl der Suizid von Kurt Cobain bezeichnet werden muß, war so unübersehbar, daß selbiges von den Medien zwangsläufig einen Stempel aufgedrückt bekam: "Generation X". Nun, glücklicherweise sieht das Ganze heute schon wieder viel rosiger aus, man nennt es jetzt: "Generation Golf" .... na, das ist doch was...
Desweiteren kamen in sehr interessanten Gesprächen und Berichten die Musiker von u.a. Solitude Aeturnus, Soul Cages, Vicious Rumors oder Nevermore zu Worte; vor allem Frank & Co. zeigten sich diesbezüglich wie immer sehr rege.
Und, zwei hochgeschätzte Dichterfreunde von mir, nämlich Novelys Mokschar und Angelica Tesiris, meldeten sich mit "Kapitel des ungeschriebenen Buches" zurück, einem interkulturellen Trip, welcher die gesamte Fülle des irdenen Lebens, seiner Freuden, seiner Leiden, seiner vielen tiefen Geheimnisse, und noch über selbiges hinausgehend, in wortgewaltigen Kapitelüberschriften, in der Art des Magischen Theaters (und sicherlich von diesem inspiriert) skizziert, andeutet, heraufbeschwört. Dies Werk hat sicherlich nicht nur unsere eigene Phantasie beflügelt.
Wie ich im Vorwort des Heftes schon ankündigte, sollte dieses dritte das absolut letzte Nonkonform sein - nicht nur weil es der scheinbar nicht mehr zu toppende Zenit unseres Schriftstellertums war, sondern auch, weil ich persönlich an diesem Punkt einfach ausgebrannt war und nicht mehr die Energie aufzubringen in der Lage gewesen wäre,  anschließend ein weiteres NK von ähnlichem Format zu publizieren. So herrschte denn auch lange Zeit Stille und Schweigen.....

... und das Nonkonform verschwand im Fanzine-Parlleluniversum ... 


  NONKONFORM 4/ASCENSIONAscension (Nonkonform 4; April '99):
 Die Zeit floß, zumindest aus unserer Sicht, auch weiterhin, wie sie das immer schon getan hatte, linear von der Zukunft in die Vergangenheit. Die Jahre vergingen. Noch immer war mein Leben vom Schatten einer freudlosen, kräftezehrenden Arbeit verdunkelt, den mühseligen Anforderungen eines körpergebundenen Daseins, ich trug mich mit Sinnen über alternative Lebensformen, wie auch mit immer hartnäckigeren Fluchtgedanken. An das Publizieren eines weiteren Heftes wollte ich gar nicht erst denken. Auf kreativem Gebiet tat sich erst einmal wenig, zumindest die zusätzliche Belastung, die das NK in dieser Zeit für mich bedeutete, sollte nicht weiter auf meinen Schultern lasten. Doch es hatte noch Unerledigtes zurückgelassen, das unbemerkt schon den Keim für ein weiteres, ganz langsam Gestalt annehmendes Schriftwerk bilden sollte. Da war vor allem die Huldigung an das Album "The Love Of Hopeless Causes" der von mir innig geliebten englischen Band New Model Army, welches mir musikalisch wie auch lyrisch ein um's andere mal aus der Seele sprach. Dieser Artikel, all die aufkommenden Gedanken und Gefühle, mußte(n) einfach unbedingt ausformuliert werden - und wurde denn auch zu einer meiner längsten und besten Veröffentlichungen. Zu jedem Song, zu jedem Aspekt des Albums schrieb ich buchstäblich alles nieder, was mir dazu, zu der jeweiligen Thematik einfiel, was der Text und die Musik in mir auslöste, in mir bewegte, für mich bedeutete. Es sollten dabei keinerlei Begrenzungen jedweder Art akzeptiert werden. Klar, daß unter dieser Prämisse meine so wieso vorhandene Neigung zur Abschweifung ausuferte, wie auch der Stil noch persönlicher wurde, als er es eh schon war. Zu dieser Form der schonungslosen Selbstoffenbarung, der Offenlegung der eigenen Innenwelt, kann man stehen wie man will, es als Akt des Aufeinanderzugehens begrüßen oder als billige Selbstdarstellung ablehnen, für mich stellte (und stellt) sich in dieser Beziehung überhaupt keine Wahl - ich (und wer sonst schon?) kann und will keine "objektiven" Berichte verfassen, Kunst ist aus meiner Sicht eine Ausdrucksform der Liebe, sie fordert zu aller erst vom Wahrnehmenden bedingungslose Hingabe, welche eine Intensität bis hin zur völligen Verschmelzung, beglückender völliger Vereinigung erreichen kann, in welcher zwischen Subjekt und Objekt trennend nicht weiter unterschieden werden kann. Dies geschieht und wird erfahrbar vor allem in der Musikmeditation. Und deshalb kann in Beschreibungen derselben nur sehr begrenzt Objektivität zum Tragen kommen. Wird es nicht dann auch für den Leser erst wirklich interessant, emotional wie intellektuell berührend, wenn der Verfasser persönliche Ansichten, Erfahrungen und Gefühle miteinbringt? Zumindest einige unserer Leser empfanden dies so und waren dankbar für diese errichtete Brücke, über welche wirklicher, authentischer, unmittelbarer Kontakt möglich wurde, eine Brücke des Verstehens und Verstandenwerdens.
Anfangs wollte ich den Artikel in einem anderen, befreundeten Fanzine unterbringen, als wir jedoch im Sommer ’96 wider erwarten die verheißungsvolle Möglichkeit bekamen, ein persönliches Gespräch mit Justin Sullivan, Sänger, Gitarrist und Kopf von New Model Army zu führen, ließen Martin und ich (war, nebenbei bemerkt, auch unser beider erstes und bisher einziges persönliches Treffen) diese Gelegenheit selbstredend nicht ungenutzt an uns vorüberziehen; woraufhin mir der Gedanke vorschwebte, eine Art kleines NMA Fan-Magazin daraus zu machen und vielleicht noch bei einigen weiteren Leuten, Bekannten, Freunden, Lesern, um Statements bezüglich dieser Musikgruppe anzufragen. Die Idee wurde jedoch schnell wieder fallengelassen, da sich inzwischen abzeichnete, daß hier wieder ein vollständiges Heft am Entstehen war und wir schon wieder einmal mitten in der Produktion eines solchen.

Will heißen: Ich habe Heiko lange genug mit Anfragen genervt, weil das Übersetzen und Abtippen des New Model Army-Interviews eines Schweinearbeit war und ich das Zeug nun auf jeden Fall gedruckt sehen wollte, ha, ha.

Die gesammelten Erkenntnisse der letzten Jahre sollten in komprimierter Form ausformuliert werden, was bei meinen Beiträgen zu einer noch "blumigeren", philosophisch anmutenden Sprache führte, wesentlich mehr noch, als dies bisher schon der Fall gewesen war. Das mag dem einen oder anderen Leser vielleicht pseudointellektuell oder überfrachtet erschienen sein, da ich eben, etwa in meinen vorwiegend esoterischen Büchertips, oder den Gedichtseiten, möglichst alle mir wichtigen weltanschaulichen und spirituellen Aspekte ansprechen wollte, meine damalige Sinnsuche - welche mit Sicherheit auch mein gesamtes weiteres Leben bestimmen und mit diesem, im Gegensatz zum leidbehafteten eingekörperten Dasein, höchstwahrscheinlich nicht enden wird - und die Antworten, welche ich darauf fand, waren in all meinen Beiträgen mehr oder weniger präsent.  Für mich war unser viertes Heft so etwas wie ein definitives Statement. Vor allem der Versuch der Beschreibung der Erfahrung der Musikmeditation, der Vergeistigung im Klangraum, wie auch der verschiedenen Aspekte von Musik und Klang und weshalb sie, ebenso wie die Religion, welches ich übrigens beides nicht allzu weit von einander entfernt, sondern vielmehr sich ergänzend und/oder durchdringend sehe, eine so immens wichtige Rolle, eine grundsätzliche, archetypische Funktion in der Existenz ALLER jemals existierenden menschlichen Kulturen einnahmen und einnehmen.  Ich konzipierte unsere auf nur vierzig Stück limitierte und als Geschenk für unsere Freunde gedachte Abschiedsausgabe schließlich, als ich erkannte, wohin mich der Weg des sprachlichen Ausdrucks letztendlich führen würde, nämlich bis an die äußersten Grenzen desselben, als Lobpreisung an den Ewigkeitscharakter aller wahren Kunst, speziell der Musik, wie auch der Dokumentation desselben.  Ein Stück Musik, oft, aufmerksam,  hingebungsvoll und liebend gehört und in sich eingelassen, wird zweifellos und ohne jedes weitere Zutun zu einem Teil des Wahrnehmenden, zu einem untrennbaren Teil der eigenen internalen Reichtümer, der eigenen Seelenwelten.
Am deutlichsten herausgearbeitet wurde der Zauber des Klanges und der Musik und ihre Wirkungsweise, ihre tiefere Bedeutung für das menschliche Dasein an sich, von mir im für mich wichtigsten Abschnitt des Heftes, in der titelgebenden (ich empfand den Namen Nonkonform als mittlerweile nicht mehr repräsentativ genug für den Inhalt) Abhandlung "Ascension". Ein Versuch des sprachlichen Vorstoßes hin zum eigentlichen Wesen  der Musik. Er mußte unternommen werden, diesen Weg nicht konsquent zu Ende gegangen zu sein, hätte in meinen Augen alles Vorhergehende etwas entwertet, ähnlich einer Bergwanderung, welche den Gipfel schließlich nicht erreicht. An diesen Punkt angelangt zu sein, das Unaussprechliche (mehr oder weniger) ausgesprochen zu haben ... dies war für mich  letztendlich alle Mühen wert. 
Interviews waren abgesehen von NMA und Martins lesenswerter Unterhaltung mit Ray Dorsey, einem amerikanischen Fanzine-Herausgeber, inhaltlich nicht mehr bestimmend für uns. Zumal, wie betrüblicherweise zu berichten ist, der Kontakt sowohl zu Frank als auch zu Wolfgang über die Jahre hinweg verloren ging. Martin, Eddi und ich zeichneten für den allergrößten Anteil der Entstehung von "Ascension" verantwortlich. Wobei an dieser Stelle unbedingt noch erwähnungsbedürftig Eddis glänzende Essays über Hermann Hesse und Eloy, mein klärendes "Final Word", auf das ich auch heute noch voll abfahre, sowie natürlich Martins absolutes Meisterwerk, die fantastisch geschriebene, dreiseitige, vorzüglich optisch aufgemachte Biographie der Band Joy Division, die, nebenbei bemerkt, auch wiederum neben ihm kaum jemand zu mögen scheint (he he ... der Spruch droht noch zum ersten Running Gag unserer Geschichte zu mutieren...

Ich werde diese Tradition, Sachen vorzustellen, die alle außer mir grauslig finden, auch im zine with no name fortführen). 

Man erkennt sofort wie sorgsam Martin diese Bio, auch unter Zuhilfenahme externer Quellen wie Büchern, erarbeitet hat, während ich für meine Person ja zugegebenermaßen in den aller meisten Fällen einen doch mehr als lässigen Umgang pflegte mit der journalistischen Sorgfaltspflicht namens "Recherche"..... 
Ich liebe dieses kleine große Werk, "Ascension", noch immer. Selbstironie ist, wie ich finde, ein feiner Charakterzug, und, um inzwischen mindestens zum tausendsten Male eine großartige Formulierung H. Hesses zu zitieren: "Aller höhere Humor fängt damit an, daß man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt." 
Wie im Grunde auch alles andere, selbst die Unzulänglichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart. Sind es nicht ebenso die kleinen und großen Unvollkommenheiten, die uns gerade zu dem machen, was wir sind?
Zwar war und bin ich noch immer der Ansicht, uns sei es gelungen mit "Ascension" den nicht mehr zu toppenden Zenit unseres musikschriftstellerischen Schaffens, unserer bescheidenen kreativen Schöpfungen zu manifestieren, und die Fragen, in wie weit man sich mit Worten der Musik annähern könne, wie weit sich mit Symbolen der wirklichen authentischen Erfahrung, mit den uns zur Verfügung stehenden Ausdrucksmitteln beantwortet zu haben; doch mußte ich nun feststellen, daß damit der Drang sich weiterhin in diesem Bereich bewegen zu wollen, nicht erloschen, sondern nach einer gewissen Phase der gemütlichen Selbstzufriedenheit wieder neu entflammt wurde. Beate hat wohl recht behalten mit ihrer Aussage, die Liebe zum Fanzinen lasse einen einfach nicht mehr los...
Nicht nur deshalb bin ich Martin dankbar dafür, daß er mit dem Zine With No Name (nun ja, ich hätte ihm schon zumindest einen Namen gegeben...) eine neuerliche Plattform des Austausches, der Kommunikation und der Kreativität errichtet hat. Ich hoffe, ihr, die Leser, die ihr hier vielleicht ab und an mal vorbeischaut, werdet in unserem kleinen literarischen Garten einiges an Nachdenkenswertem, Belustigendem, liebenswert Kuriosem, Verzauberndem, Anrührendem, Einverstandensein Weckendem vorfinden und daraus, gleich uns, eben so viele Früchte der Freude ernten können. 
 

- Heiko und Martin - 01/2001