{"id":751,"date":"2017-03-20T17:54:01","date_gmt":"2017-03-20T16:54:01","guid":{"rendered":"http:\/\/zine-with-no-name.de\/zwnnblog\/?p=751"},"modified":"2017-03-20T17:54:01","modified_gmt":"2017-03-20T16:54:01","slug":"schwermetalls-not-dead-neues-aus-dem-krachmachersektor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zine-with-no-name.de\/zwnnblog\/schwermetalls-not-dead-neues-aus-dem-krachmachersektor\/","title":{"rendered":"Schwermetall\u2019s not dead: Neues aus dem Krachmachersektor"},"content":{"rendered":"<p>Zugegeben: Das ZWNN ist wohl nicht gerade die erste Wahl, wenn es darum geht, permanent am Puls der Zeit zu sein. Aber so ganz leben wir ja nun auch nicht hinter dem Mond.<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichischen Avantgarde-Metaller <strong>DISHARMONIC ORCHESTRA<\/strong> begannen mit erfrischendem Grindcore-Geschepper, das war noch tief in den ausgehenden Achtzigern. Nach einigen Alben und musikalischen Stilwechseln war zwischenzeitlich Feierabend. Im Herbst 2016 kam nach langen 14 Jahren erstmals wieder ein neues Album auf den Markt, erschienen im Eigenverlag. Das verdient Unterst\u00fctzung: Den neuen Longplayer \u201eFear of Angst\u201c gibt\u2019s auf CD und Vinyl im Webshop der Band zu bestellen, nebst Merchandise und zwei \u00e4lteren Platten als LP-Wiederver\u00f6ffentlichung.<\/p>\n<p>Einkaufen: <a href=\"http:\/\/www.disharmonic.com\/shop\">http:\/\/www.disharmonic.com\/shop<br \/>\n<\/a>Mehr Disharmonisches: <a href=\"http:\/\/www.disharmonic.com\/music\">http:\/\/www.disharmonic.com\/music<\/a><\/p>\n<p><center><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/A49T0LVpSHo\" width=\"420\" height=\"236\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/center><center><\/center>&nbsp;<\/p>\n<p>In der letzten Herbstmusik hatten wir mit <strong>KRUX<\/strong> ein Projekt von Candlemasstermind Leif Edling vorgestellt. In eine \u00e4hnliche Kerbe schl\u00e4gt THE DOOMSDAY KINGDOM, gerade eben Platte des Monats im Rock Hard geworden. Musikalisch wird das serviert, was Edling offensichtlich am besten kann: klassischer Doom Metal, nicht ganz so schwer und massiv im Sound wie etwa das KRUX-Deb\u00fct, aber auch in puncto Gesang durchaus damit vergleichbar. Ob das nun an die alten CANDLEMASS-Klassiker heranreicht oder doch eher \u201evon der Stange\u201c ist, wie manche Kritiker in den Foren meinen? Keine Ahnung, entscheidet selbst:<\/p>\n<p><center><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ewOFEaEWsXs\" width=\"420\" height=\"236\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/center><center><\/center><center><\/center>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sache mit der hohen Messlatte ist auch bei <strong>THE OBSESSED<\/strong> ein Problem: Ja, das 1994er Album \u201eThe Church Within\u201c ist eine Hausnummer, die man erst einmal wieder erreichen muss. Aber auch damals gab es Songs, die vor allem im Albumkontext funktionierten, w\u00e4hrend sie als Einzelst\u00fccke nicht unbedingt sofort Begeisterung ausl\u00f6sten. \u201eSacred\u201c wird der Titel der Comebackscheibe lauten, und was bis dato vorab zu h\u00f6ren war, klingt nach klassischem OBSESSED-Stoff. Keine Experimente, bew\u00e4hrte Machart \u2013 was nichts Schlechtes bedeuten muss. Ohne Nerd-Overkill geht\u2019s nat\u00fcrlich heutzutage auch hier nicht mehr: Das Vinyl erscheint unter anderem als \u201eSuper Deluxe\u201c-Version, als \u201eMetallic Gold Splatter\u201c und in sattem Rot. Ausgaben mit CDs und Shirts gibt\u2019s ebenfalls: <a href=\"http:\/\/relapse.com\/the-obsessed-sacred\">http:\/\/relapse.com\/the-obsessed-sacred<\/a><\/p>\n<p><center><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/kx8C0R1HQdk\" width=\"420\" height=\"236\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/center>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eForward Into The Past\u201c wird das bald erscheinende Album von <strong>SKYCLAD<\/strong> hei\u00dfen, was mir auf seltsame Weise wie eine Art ZWNN-Motto erscheint. Wie dem auch sei: Im NONKONFORM hatten SKYCLAD immer einen Stein im Brett, und w\u00e4hrend (angeblich) auch an der Wiederver\u00f6ffentlichung der \u00e4lteren auf Noise Records erschienenen Scheiben gearbeitet wird, bleibt die Band in neuer Formation weiter auf Kurs. Zu Pfingsten steht ein Gastspiel beim Rock-Hard-Festival auf dem Programm, sodass wir SKYCLAD vielleicht sogar im TV-Programm wiedersehen werden (der WDR-Rockpalast \u00fcbertr\u00e4gt ja traditionell von dort). Vorab gibt es von der neuen Scheibe das St\u00fcck \u201eChange is coming\u201c zu h\u00f6ren, bei dem es sich lohnt, auch den Text genauer zu studieren. Ja, es gibt sie, die Bands mit konkreten Inhalten abseits von Klischee-Abfeierei oder Szeneverboten \u00e0 la \u201eIm Metal hat Politik nichts verloren\u201c (wieso eigentlich?).<\/p>\n<p><center><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/-YjaMhB857I\" width=\"420\" height=\"236\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/center><em>&#8211; Stefan &#8211;\u00a0 03\/2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zugegeben: Das ZWNN ist wohl nicht gerade die erste Wahl, wenn es darum geht, permanent am Puls der Zeit zu sein. 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