Martin (zwnn)

Sep 162017
 

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Der Vorgänger “The Church Within” (1994) war bis dato das letzte Lebenszeichen von THE OBSESSED, ihr bestes Album noch dazu, und wurde zum (heimlichen) Doom-Metal-Klassiker. Mastermind Wino war in der Zwischenzeit nicht untätig und spielte in Bands wie SAINT VITUS, SPIRIT CARAVAN, THE HIDDEN HAND, PLACE OF SKULLS oder PREMONITION 13. Die Rückkehr zur früheren Wirkungsstätte war dennoch etwas Besonderes, wobei es nach Winos Abschied bei SAINT VITUS auch bei THE OBSESSED einige personelle Turbulenzen gab: Die zwischenzeitlich vorhandene Position einer zweiten Gitarre ist bereits wieder Geschichte und auch der Bassist (auf “Sacred” noch zu hören) musste neu besetzt werden.

– Stefan – 09/2017

Jul 302017
 

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In den Achtzigern waren Noise Records aus Berlin eine der bekanntesten Schmieden für Schwermetall diverser Couleur: Zu Labelprogramm gehörten Kreator, Celtic Frost, Tankard, Coroner, Voivod, Helloween und Running Wild, später auch Gruppen wie Sabbat, Skyclad und Gamma Ray. Nicht wenige dieser Bands verbinden mit Noise eher zwiespältige Erinnerungen, speziell Tom G. “Warrior” Fischer (einst Hellhammer und Celtic Frost, heute Triptykon) lässt in der Rückschau kaum ein gutes Haar an dem Label.

– Stefan – 07/2017

Jul 302017
 

Trust im ehrwürdigen bestuhlten Amphitheater Theatre Des Champs in Carcassonne beginnen bei Tageslicht den Set souverän. Nacheinander betreten die Musiker spielend die Bühne und steigen vehement in den (unbekannten) den Opener “Archange” ein. Carcassonne singt begeistert die Zeilen”… ni dieu, ni maitre…” mit, bevor nahtlos “Marche ou Creve” folgt. Ein fulminates und entsprechend gefeiertes “Fais où on te dit faire” macht endgültig klar, dass es hier nicht nur die Greatest Hits Show gibt, sondern etwas für die Eingeweihten. Schließlich stammt letztgenannter Song vom umstrittenen Album 13 a la table. Die Band macht die ganzen 90 Minuten über einen extrem spielfreudigen, bissigen und inspirierten Eindruck. Genau das holt nach spätestens 20 Minuten auch den letzten Skeptiker in der ausverkauften Arena ab. Der neue jugendliche Drummer Chris Dupoy belebt und treibt die Rhythmussektion mit dem zurückgekehrten Virtuosen David Jacob am Bass nach vorne. Alsdann spuckt ihm Bernie regelmäßig Wasser auf den Kopf. Izo Diop an der Rhythmusgitarre spielt einen eher punkverhaften Stil, der aber in der Simplizität dem Tempo gut tut und den Kontrast zu Nono bildet. Bernie Bonvoisin, wie immer völlig unmetallisch gewandet mit Hawaiihemd und Sommerhut , hat so das Fundament seine links geprägten Lyrics entsprechend prägnant in Szene zu setzen. Und dann ist da natürlich der „Boss“ Nono, Norbert Krief, an der Leadgitarre. Er ist als einziger kleidungsstilistisch eindeutig als Rockstar erkennbar und zieht die volle Show des glitzernden Gitarrenhelden durch, der dabei aber immer sympathisch und lächelnd, song- und banddienlich spielt, sich aber niemals in Selbstdarstellung verliert. Die Band treibt sich durch einen Set mit Klassikern und vergessenen Perlen (“Surveille ton look”) und vier neuen unbekannten Songs. Diese haben stilistische Bandbreite, sind latent bis offen aggressiv und lassen folglich auf ein großartiges neues Werk hoffen. Am meisten Anklang fand (natürlich) der Boogie Song, einer der Sorte, auf den man bei AC/DC seit Bad Boy Boogie wartet. Frech dort zitiert und ins heutige Frankreich katapultiert, Chapeau! Als Setcloser ein wütend forderndes “L‘Elite”, bevor die obligatorische Zugabe “Antisocial” den Auftritt triumphal beendet. Auch bei letztgenannten Songs kommt nicht ein Sekundenbruchteil der Eindruck auf, dass es sich um eine bloße Reunion wegen des Geldes handelt. Hier haben die zwei Veteranen Bernie und Nono nochmal Blut geleckt und lassen sich mit drei weiteren hervorragenden Musikern nach vorne tragen. Übrigens hielt sich Bernie mit politischen Aussagen während des Auftritts zurück, schließlich wollten Europe ja dreißig Minuten später das Publikum zur selben Euphorie herausfordern. Allerdings war das Finale des Trustgigs hinsichtlich lautstarker Publikumsovationen über die inzwischen nächtliche Cité von Carcassonne nicht mehr zu toppen. Für einen Festivalauftritt vergebe ich 5 von 5 Sternen. Natürlich ist bei einem gemischten Publikum immer Luft nach oben. Deswegen geht es im November auch nochmal nach Paris, um Trust dort vor eigenem Publikum zu sehen.

 – Dirk – 07/2017

Jul 242017
 

Tausende von Lesern haben darauf gewartet, jetzt ist es soweit: Das ZWNN lüftet den Vorhang und gewährt Einblicke in den spannenden Redaktionsalltag. Immerhin seit 17 Jahren besteht dieses Online-Magazin nun schon bzw. sogar über 20, wenn man den Print-Vorläufer NONKONFORM mitrechnet. Aus dieser Zeit haben wir im Archiv ein atemberaubendes Dokument wiedergefunden:

So professionell wurde also bereits zu NONKONFORM-Zeiten gearbeitet, wie diese exklusive Preview auf einen BAD RELIGION-Artikel zeigt. Clever durchdachte Leserführung im Layout nach klar strukturiertem Konzept, verknüpft mit politisch brisanter Bildauswahl. Wie man sieht, blieb in der Planung nichts dem Zufall überlassen. Heute noch arbeiten auch namhafte Medienhäuser nach diesem Vorbild, was uns (bei aller gebotenen Bescheidenheit) im Rückblick doch ein wenig mit Stolz erfüllt.

Mehr als zwei Dekaden später sieht eine Redaktionskonferenz des ZWNN in etwa so aus:

Mit Hilfe harter Spirituosen im Biergarten unseres Vertrauens nehmen wir für gewöhnlich die hiesige Presselandschaft unter die Lupe und legen den Masterplan für kommende Artikel fest. Im Bild oben (festgehalten im September 2015) wird dies durch zwei Kastanien angedeutet, die dem kundigen Auge des Betrachters subtil vermitteln: Die alljährliche Herbstmusik-Strecke steht vor der Tür…

Aber es bleibt gelegentlich auch Zeit für etwas Schabernack: Vor den Toren unserer Stammkneipe bot sich eine Location an, die wie geschaffen wirkte für ein kleines Fotoshooting, bei dem wir ein Covermotiv von EA80 nachstellten. Falls wir irgendwann vielleicht sogar eine Band gründen sollten (Tendenz: eher unwahrscheinlich), wäre zumindest die Frage nach dem Coverdesign schon mal geklärt…

– Stefan –  07/2017

Mrz 202017
 

Zugegeben: Das ZWNN ist wohl nicht gerade die erste Wahl, wenn es darum geht, permanent am Puls der Zeit zu sein. Aber so ganz leben wir ja nun auch nicht hinter dem Mond.

Die österreichischen Avantgarde-Metaller DISHARMONIC ORCHESTRA begannen mit erfrischendem Grindcore-Geschepper, das war noch tief in den ausgehenden Achtzigern. Nach einigen Alben und musikalischen Stilwechseln war zwischenzeitlich Feierabend. Im Herbst 2016 kam nach langen 14 Jahren erstmals wieder ein neues Album auf den Markt, erschienen im Eigenverlag. Das verdient Unterstützung: Den neuen Longplayer „Fear of Angst“ gibt’s auf CD und Vinyl im Webshop der Band zu bestellen, nebst Merchandise und zwei älteren Platten als LP-Wiederveröffentlichung.

Einkaufen: http://www.disharmonic.com/shop
Mehr Disharmonisches: http://www.disharmonic.com/music

 

In der letzten Herbstmusik hatten wir mit KRUX ein Projekt von Candlemasstermind Leif Edling vorgestellt. In eine ähnliche Kerbe schlägt THE DOOMSDAY KINGDOM, gerade eben Platte des Monats im Rock Hard geworden. Musikalisch wird das serviert, was Edling offensichtlich am besten kann: klassischer Doom Metal, nicht ganz so schwer und massiv im Sound wie etwa das KRUX-Debüt, aber auch in puncto Gesang durchaus damit vergleichbar. Ob das nun an die alten CANDLEMASS-Klassiker heranreicht oder doch eher „von der Stange“ ist, wie manche Kritiker in den Foren meinen? Keine Ahnung, entscheidet selbst:

 

Die Sache mit der hohen Messlatte ist auch bei THE OBSESSED ein Problem: Ja, das 1994er Album „The Church Within“ ist eine Hausnummer, die man erst einmal wieder erreichen muss. Aber auch damals gab es Songs, die vor allem im Albumkontext funktionierten, während sie als Einzelstücke nicht unbedingt sofort Begeisterung auslösten. „Sacred“ wird der Titel der Comebackscheibe lauten, und was bis dato vorab zu hören war, klingt nach klassischem OBSESSED-Stoff. Keine Experimente, bewährte Machart – was nichts Schlechtes bedeuten muss. Ohne Nerd-Overkill geht’s natürlich heutzutage auch hier nicht mehr: Das Vinyl erscheint unter anderem als „Super Deluxe“-Version, als „Metallic Gold Splatter“ und in sattem Rot. Ausgaben mit CDs und Shirts gibt’s ebenfalls: http://relapse.com/the-obsessed-sacred

 

„Forward Into The Past“ wird das bald erscheinende Album von SKYCLAD heißen, was mir auf seltsame Weise wie eine Art ZWNN-Motto erscheint. Wie dem auch sei: Im NONKONFORM hatten SKYCLAD immer einen Stein im Brett, und während (angeblich) auch an der Wiederveröffentlichung der älteren auf Noise Records erschienenen Scheiben gearbeitet wird, bleibt die Band in neuer Formation weiter auf Kurs. Zu Pfingsten steht ein Gastspiel beim Rock-Hard-Festival auf dem Programm, sodass wir SKYCLAD vielleicht sogar im TV-Programm wiedersehen werden (der WDR-Rockpalast überträgt ja traditionell von dort). Vorab gibt es von der neuen Scheibe das Stück „Change is coming“ zu hören, bei dem es sich lohnt, auch den Text genauer zu studieren. Ja, es gibt sie, die Bands mit konkreten Inhalten abseits von Klischee-Abfeierei oder Szeneverboten à la „Im Metal hat Politik nichts verloren“ (wieso eigentlich?).

– Stefan –  03/2017

Mrz 202016
 
Matthias Herr und Chuck Schuldiner von DEATH, Berlin, Oktober 1991

Matthias Herr und Chuck Schuldiner von DEATH, Berlin, Oktober 1991
https://youtu.be/u3DdQ0bb-rg

Wer sich in den 80ern bis in die späten 90er-Jahre über Heavy Metal informieren wollte, musste zum ROCK HARD (alles andere aus dem kommerziellen Print-Sektor zu diesem Thema konnte man eigentlich vergessen) greifen oder sich in den sehr lebhaften Fanzine-Untergrund begeben. In den üblichen Rock-Lexika fand man allenfalls AC/DC oder KISS, vielleicht noch einen Eintrag zu IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST oder später zu METALLICA, oft geschrieben mit dem Unterton, dass dies ja keine richtige Rock-Musik sei, sondern nur laut und ordinär. CANDLEMASS, FATES WARNING oder OVERKILL suchte man hier natürlich vergeblich.

Im Juni/Juli 1989 veröffentlichte Matthias Herr aus Berlin-Kreuzberg den ersten Band seines “Heavy Metal Lexikons” im Eigenverlag. Schwarzweiß-Fotos, Schreibmaschinen-Typographie und Fachkompetenz gepaart mit furchtloser Subjektivität waren Kennzeichen dieses Werks, das zu dieser Zeit im deutschen Sprachraum einzigartig war. Im September 1990, in Berlin war die Mauer gefallen, legte Matthias Band 2 in etwas professionellerem Layout nach , der auch eine Musikhistorie, Begriffserklärungen und Fanzine-Vorstellungen (u. a. das GIANT’S LORE und das MORTAL SIN) enthielt. Die Bücher verkauften sich gut und ein Jahr später folgte Band 3, im Anhang eine “Bunte Liste des Heavy Metal”, ein Szene-Überblick und ein Artikel über das ROCK HARD, welcher in den folgenden Jahren das gespannte Verhältnis zwischen Matthias und der Redaktion des RH bestimmen sollte. Bis zum vierten Band (mit einer lobenden Erwähnung des NONKONFORM im Fanzine-Teil!) sollte etwas längere Zeit vergehen, er kam im April 1994 in die Läden und Mailorders, jedoch hatte Matthias dazwischen den ersten Band komplett überarbeitet und im März 1993 veröffentlicht. Zwanzig Jahre sind es bald her, dass der fünfte und letzte Band der Reihe erschien. Im Oktober 1996 war das, und er hatte, wie die Vorgänger, etwa 200 Seiten Umfang.


Matthias Herr hatte sich in seinen Lexika nicht nur auf Heavy Metal (mit seinen damals noch etwa übersichtlicheren Subgenres) beschränkt, sondern stellte auch relevante Bands des klassischen Rock, aus Punk und Hardcore vor und erweiterte damit das musikalische Spektrum vieler Fans. Es gab in seinen Lexika Bands, deren Werke Matthias gleich neben die vier Evangelien stellte – DEATH gehörten dazu – gleichermaßen räumte er Künstlern oder –  aus seiner Sicht – “Künstlern”, die er partout nicht leiden konnte wie WARLOCK/DORO, die gleiche Seitenzahl ein, um dort genüsslich sein Missfallen auszudrücken (“Sie wird dieses Kapitel gut überstehen und überleben, da bin ich sicher”).
Mitte der 90er Jahre moderierte Matthias die Radio-Sendung “Tendenz Hard bis Heavy” bei MDR Sputnik.
Die 600seitige “Black Metal Bible” von 1998 war das letzte journalistische Erzeugnis, sein subjektiver Stil brachte viele an die Grenzen ihrer Toleranz, keines der “Heavy Metal Lexika” war so umstritten.
Die Bände sind heute noch gebraucht erhältlich, man sollte aber damit rechnen,  die damaligen 24,80 heute  in Euro ausgeben zu müssen und dafür ein nicht mehr ganz frisches Exemplar zu bekommen.

Man weiß nicht viel darüber, was Matthias Herr in den einundreißig Jahren vor dem ersten Band des “Heavy Metal Lexikons” gemacht hat, noch weniger weiß man, was nach der “Black Metal Bible” geschah; ein zweiter Teil war angekündigt worden, erschien aber nie. Hatte er nach den heftigen Reaktionen auf sein letztes Werk die Lust verloren, weitere Bücher zu veröffentlichen, hatte er genug  von “zweifelhaften und dubiosen Entwicklungen in einer Branche, in der es scheinbar wenig Gerechtigkeit gibt, Trends kreiert, Gruppen hochgejubelt werden, um sie genauso schnell wieder fallenzulassen” (Backcover-Text von Band 5)? In den Internetforen wird bis heute darüber spekuliert, wie jemand so vollständig von der Bildfläche verschwinden konnte. Es gab wilde Gerüchte, die teils von den Moderatoren gelöscht wurden.

Im April 2003 hatte ich vorsichtig per Brief bei Matthias angefragt, ob er bereit wäre, mit uns ein schriftliches Interview zu führen, und wenige Wochen später schrieb Matthias auf der Rückseite einer Faltanleitung der IKEA-Zeitungssammelbox “Flyt” zurück, dass er gern für ein Interview zur Verfügung stehe und wir ihm einfach die Fragen schicken sollten. Mit dieser Antwort hatten wir gar nicht gerechnet, und so dauerte es etwas, bis wir ihm im Juli einundzwanzig Fragen zu den Heavy-Metal-Lexika, seinen Plänen und seinen heutigen Ansichten zur Musik, Kunst and the everflow zusammen mit einer CD mit den Seiten des “zine with no name” nach Berlin in die Hannemannstr. 1 schickten. Es kam keine Antwort. Im Oktober fragte ich per Brief nach – keine Reaktion. Damit war’s das erstmal für uns. Ich war nicht verärgert, es kann wichtigere Dinge im Leben geben, als Interviewfragen per Brief zu beantworten, und ich kannte die Lebensumstände von Matthias nicht.
Trotzdem probierte ich es drei Jahre später, im Juni 2006, noch einmal unter der bekannten Adresse. Dieser Brief kam als unzustellbar zurück; irgendwann in der Zwischenzeit musste Matthias umgezogen sein.

Zehn Jahre sind seit seitdem vergangen, immer noch frage ich bei Treffen mit alten Heavy-Metal-Fans oder Leuten aus der damaligen Fanzine-Szene, ob sie etwas Neues von Matthias Herr wissen. Bedauerndes Kopfschütteln.
Sitzt er also in einer Holzhütte auf der Mecklenburgischen Seenplatte und schreibt an Band 10 seines “Heavy Metal Lexikons”, auf den Tag wartend, an dem die Zeit reif für die Nachfolger seiner einzigartigen Bücher ist?

Egal, was du heute machst, Matthias: Wenn du dich zu dem äußern willst, was die letzten achtzehn Jahre passiert ist, schreib uns! Wir werden dein Statement hier veröffentlichen. Verwende unsere Postadresse im Impressum, und schreibe bitte zumindest einen Teil mit der Hand, damit wir einigermaßen sicher sein können, dass der Brief nicht gefälscht ist. Vielleicht erinnerst du dich auch noch daran, welche LP du mir vor ca. 25 Jahren auf Kassette überspielt hast ;-).
Es gibt immer noch viele Fans deiner Bücher!

– Martin – 03/2016

Update 26.05.2016: Matthias Herr lebt! Auf unsere schriftliche Interview-Anfrage Ende März  hat er jedoch bis heute nicht geantwortet. Wir respektieren das.

Nov 292015
 

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scorps_blogSchau an, 50 Jahre die Scorpions….! Sachen gibt’s! Na ja, 20 bis 30 Jahre hätten’s meiner Meinung nach auch getan. Um das aber hier direkt mal klar zu stellen: Ich bin wirklich Fan der Band. Ich kann es bis heute immer noch kaum fassen, wie gut die Band zwischen’75 und ’85 war und was sie erreicht hat.
Anlässlich des Jubiläums veröffentlichen die nicht immer geschmackssicheren Scorpions (siehe Foto links) nun einige ihrer Albenklassiker als sog. 50th Anniversary Edition mit allem Pipapo…., 180 Gramm Vinyl, Bonus Tracks, schicke CD-Schuber usw.

– Falko –

Nov 082015
 

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Der Bassist meiner Band kam letztens auf mich zu und meinte ich solle mir unbedingt Kadavar anhören – Stil: Sabbath, Pentagram und irgendwie Stoner-Retro-Rock. Ich kramte ein bisschen im Internet, las das ein oder andere Interview und stellte dabei erstaunt fest, dass die Band bereits mit ihren Alben in den Charts war…. the next big thing? Kadavar nehmen ihre Musik stilecht weitestgehend analog auf, einen Ansatz den ich sympathisch finde. Von daher musste ich nicht lange überredet werden mit auf’s Konzert in die Kölner Kantine zu gehen um zu hören, wie sie live klingen.

– Falko – 11/2015

Okt 222015
 

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“Nicht für eine Millionen Pfund würde ich diesen Schrott nochmal spielen wollen…”, äußerte Pink Floyd Bassist Roger Waters 1984 in einem Interview mit Radio BBC 1 über das 1970er Werk “Atom Heart Mother”. Schade, ist es doch eines meiner Pink Floyd Lieblingswerke. Schon (fast) alleine des unglaublichen Artworks wegen, ein Foto einer beliebigen Kuh auf irgendeiner Weide in England… grandios!
– Falko –