Aug 212013
 

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Seit 1996 findet in einer kleinen Stadt im nördlichen Finnland “The Annual Air Guitar World Championship Contest” statt, ein ganz spezielles musikalisches Festival, ein modernes kleines Nerd-Woodstock.
Da bis 2003 kein Wettbewerber aus Amerika, schließlich die offizielle Heimat des Rock’n’Roll, dabei war, wurde diesem unhaltbaren Umstand umgehend Rechnung getragen und an der Ost- und Westküste einige Vorausscheide organisiert. Das alles natürlich von Anfang an von einem Kamera-Team begleitet. Wie man das in Amerika halt so macht. Glücklicherweise. Denn dieses historische Ereignis mußte einfach für die Mit- und Nachwelt festgehalten und dokumentiert werden.


– Heiko – 08/13

Jun 132012
 

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Warum ausgerechnet TRIO an dieser Stelle? Ganz einfach: Weil die Band auf den zweiten Blick weit mehr auf der Pfanne hatte, als man es anno dazumal (in Kindertagen) aus Dieter Thomas Hecks “Hitparade” kannte. Mehr als “Da Da Da” oder “Herz ist Trumpf”, mehr als die ulkigen Gestalten mit ihren knuffigen Liedern, die im Gegensatz zu bösen Formationen wie DAF auch dem Hitparade-Publikum gefallen konnten.

Jun 032012
 

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So. Mal eben heraus finden, weshalb das hier mein unumstrittener Lieblingsfilm ist. Weshalb er quasi unbegrenzten Wiedersehenswert besitzt und niemals alt zu werden scheint. Ich glaube, die Antwort hängt lose damit zusammen, daß es sich um weit mehr als eine verschrobene, leichtherzige Komödie handelt.
– Heiko –

Nov 282011
 

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Simple, kontrollverlustlose Unterhaltung geht anders. Ich kann mich hier nur wiederholen. Wenn man harmloses eineinhalbstündiges Entertainment sucht, liegt man bei diesem lovecraft’schen Kammerspiel gänzlich falsch. Denn “Paranormal Activity” meint es ernst. Absolut ernst. Es beraubt uns jeglichen Schutzraumes. Es rüttelt an unseren Fundamenten. Es stellt die Privatheit, die Intimität, die Geschütztheit unseres Wohnraumes in Frage. Es stellt die Geborgenheit unseres Schlafzimmers, unseres Bettes als finale Schutz-Bastion in Frage. Es stellt unsere psychische Stabilität in Frage. Es stellt unsere Identität in Frage. Es stellt die vollumfängliche und jederzeitige Herrschaft über unseren eigenen Körper in Frage. Es stellt das Vertrauen in unseren Lebenspartner in Frage.
– Heiko –

Jun 062011
 

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Oder: Neulich beim Herumzappen… wieder mal…
wurde ich auf irgendeinem Regionalprogramm der ARD des ergrauten (was allerdings stark untertrieben ist: gäbe es das Wörtchen erweißt, wäre es wohl weit zutreffender) Jimmy Page gewahr, der gerade in unnachahmlicher Manier eine Mandoline bearbeitete. Vom allerersten Ton an groovte es da aus dem Fernseher, daß es eine wahre Pracht war. Also: Dranbleiben und schauen, was da noch so kommt, hieß die Devise. Undes kam noch so einiges!

Dez 282010
 

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“Nehmt euch vor dem Mond in acht!” – Mit dieser Warnung wissen die beiden jungen Amerikaner Jack und David, die gerade einen ausgedehnten Trip durch good old Europe unternehmen, kaum etwas anzufangen. Ebenso wundern sie sich in einer einsam gelegenen Dorfkneipe über ein Pentagramm, das dort an die Wand gemalt ist. Ihre naive Frage nach dem ominösen Symbol hat die unschwer vorherzusagende Wirkung: Die Stimmung wird recht unfreundlich und man legt den beiden nahe, es doch mal in einem anderen Lokal zu versuchen. Das bedeutet: Auf ins unheimliche Moor, vor dem sie ein Bauer doch so sehr gewarnt hatte…

Feb 122008
 

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Auch wenn das ZWNN auf den ersten Blick kaum diesen Schluß zuzulassen scheint, ist es (wie zuvor das Nonkonform-Fanzine) aus einer gemeinsamen Begeisterung für harte Gitarrensounds wie eben Heavy Metal entstanden. Über viele Jahre fortgeführt und mittlerweile mit Blick auf vielerlei Musikrichtungen, die mit Metal rein nichts mehr zu tun haben. Was früher überwiegend noch auf eine eher “progressive” Bandauswahl innerhalb des Metal beschränkt blieb, kreuzt heutzutage durch völlig andere Gefilde wie Joy Division, Laibach, Sigur Ros, Interpol oder Kari Bremnes. Wozu also einen Film wie METAL – A HEADBANGER’S JOURNEY besprechen? Nun, aus exakt dem gleichen Grund, aus dem man immer wieder alte Platten auflegt, wenn der Frühjahrsputz ansteht oder ein verregneter Sonntagnachmittag zum nostalgischen Durchstöbern der Sammlung einlädt. Auch Sam Dunns Film funktioniert, speziell für die etwas älteren Semester unter uns, wie eine solche musikalische Reise. Der Anthropologe reiste für seine Dokumentation diesmal aber nicht in ferne Länder, sondern begab sich in den westlichen Industrienationen auf Spuren- und Stammessuche.